Fasching auf den Köpfen

Fasching auf den Köpfen
So mancher freut sich darauf in der fünften Jahreszeit in eine andere Rolle zu schlüpfen und den Alltag abzustreifen. Besonders aufwendige und farbenfrohe Kostüme werden immer beliebter, und selbstverständlich müssen dazu auch Makeup und Frisur passen. Doch was kann ich tun, wenn mein Kostüm eine andere Haarfarbe oder einen anderen Haarschnitt erfordert, ich aber keine dauerhafte Typveränderung möchte? Dieses Problem kann mit dem Einsatz von Faschingsperücken leicht gelöst werden, einer kreativen Möglichkeiten zur Verkleidung – und das ganz ohne Schere und Färbemittel!

Die richtige Perücke finden

Mittlerweile tummeln sich vor allem in Onlinehandel zahlreiche Anbieter für Faschingsperücken. Vom platinblonden Bob bis hin zum regenbogenfarbenen Irokesenschnitt ist dabei alles vertreten. Doch woran erkennt man, ob eine Perücke auch qualitativ überzeugt? Zunächst einmal ist es wichtig das Material der Perücke zu berücksichtigen. Da Faschingsperücken in der Regel nur wenige Stunden getragen werden ist eine Perücke aus Kunsthaar meistens völlig ausreichend. Achten Sie hierbei darauf, dass die Haare dicht aufgesetzt sind, damit sich keine unschönen Löcher abzeichnen. Ebenso lassen sich Haare aus Kunstfasern häufig nicht mit Hitze glätten oder locken. Wer seine Perücke selbst stylen möchte greift daher lieber zu hitzebeständigen Materialien wie Hiperlon. Diese lassen sich in der Regel auch besser kämmen. Neben dem Material ist auch die richtige Größe entscheidend. Damit ihre Perücke gut sitzt darf sie auf keinen Fall zu klein sein. Messen Sie daher vor dem Kauf Ihren Kopfumfang mit einem Maßband.

Sicherer Halt mit der richtigen Technik

Damit Ihre Faschingsperücke auch bei schnellen Bewegungen nicht die Flucht antritt muss sie an ihrem Deckhaar befestigt werden. Dazu benötigen Sie zunächst eine Perückenkappe, die in der Regel im Lieferumfang enthalten ist. Bevor Sie die netzartige Kappe über ihr Haar ziehen können muss dieses eng am Kopf anliegen. Hierzu werden die Haare in Strähnen unterteilt und zu kleinen Haarschnecken gedreht, die dann jeweils mit einer Haarklammer festgesteckt werden. Damit keine Härchen unter der Perücke hervortreten kann der Haaransatz mit Gel nach hinten gelegt werden. Jetzt kann die Perückenkappe aufgezogen werden, die ebenfalls festgesteckt werden muss. Anschließend setzen Sie die Perücke auf und ziehen sie an allen Seiten fest. Auch hier erfolgt wieder der Einsatz von Haarnadeln.

Pflege für langanhaltende Haarpracht

Nach einer durchtanzten Nacht kann eine Faschingsperücke durchaus etwas an Glanz verlieren, häufig sorgen Knötchen und verworrene Haarsträhnen für Ärger. Damit Sie ihre Perücke auch in der nächsten Faschingssaison wieder verwenden können sollten Sie folgende Pflegeschritte einhalten:

  • 1.Kämmen Sie ihre Perücke vorsichtig durch. Verwenden Sie zunächst einen groben Kamm, bis sich das Kunsthaar wieder leicht durchziehen lässt. Im Anschluss können Sie den Feinschliff mit einem feineren Kamm vornehmen. Im Notfall kann auch der Einsatz von Conditioner helfen. Diesen sprühen Sie auf die Perücke auf und lassen ihn über Nacht trocknen, bevor Sie wieder vorsichtig mit dem Kämmen beginnen.
  • 2.Lassen Sie Ihre Perücke nach dem Tragen für einige Stunden auslüften. Hierzu können sie eine große Kugel aus Zeitungspapier formen und diese in die Perücke einsetzen. Das Papier saugt überschüssige Feuchtigkeit auf.
  • 3.Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Perücke geschützt vor Hitze und Licht in einem Haarnetz lagern. Dies verhindert, dass die Farbe verblasst oder das Material beschädigt wird. Am besten eignen sich dazu Plastiktüten oder ein schlichter Schuhkarton.

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